Am Mittwoch, 21. Dezember ging eine friedliche Bodensee-Weihnacht nach 27 Tagen zu Ende. Das Wetter hat gepasst: Die kalte und trockene Witterung lockte in diesem Jahr rund 500.000 Besucher auf die Bodensee-Weihnacht zwischen Romanshorner Platz und Bodensee-Ufer und bescherte ihr so viele Besucher wie noch nie. Dies zeigt, dass der Weihnachtsmarkt eine große Anziehungskraft ausübt. Stadt und Stadtmarketing ziehen deshalb eine positive Bilanz.

2016-12-21, Foto Bodensee-Weihnacht 2016_red

„Das Wetter war ideal. Zwar hatten wir keinen Schnee, aber die anhaltende kalte und trockene Witterung hat die Menschen dazu bewegt, auf den Weihnachtsmarkt zu kommen, Glühwein zu trinken und sich mit Freunden zu treffen“, erklärte Hans-Jörg Schraitle, Leiter des Amtes für Bürgerservice, Sicherheit und Umwelt. Auch sind wir, so Schraitle, sehr froh darüber, dass der Weihnachtsmarkt friedlich verlaufen ist.

Erstmals wurden die Besucher auf dem Weihnachtsmarkt gezählt. „Die Zählungen ergaben, dass rund eine halbe Million Besucher die Bodensee-Weihnacht besuchten“, berichtete Thomas Goldschmidt, Geschäftsführer der Stadtmarketing Friedrichshafen GmbH.

Am besten besucht waren die Samstage, insbesondere der Samstag vor dem zweiten Advent. An diesem Tag kamen rund 33.000 Besucher. Der besucherschwächste Tag war der 5. Dezember, hier wurden nur rund 11.300 Gäste gezählt. Die Auswertungen ergaben weiter, dass die meisten Besucher am  frühen Abend auf dem Weihnachtsmarkt  kamen. An den Sonntagen bummelten viele Familien über den Weihnachtsmarkt. „Das Wetter hat sich natürlich positiv in den Besucherzahlen niedergeschlagen. Wir hatten Glück, da es keinen voll verregneten Tag gab“, so Goldschmidt. Am schlechtesten war das Wetter am Sonntag, 11. Dezember. An diesem Tag kamen dann auch „nur“ rund 19.000 Besucher, während an den anderen Adventssonntagen zwischen 25.000 und 28.000 Gäste den Markt besuchten.

Bewährt haben sich, so die Organisatoren, dass die Bodensee-Weihnacht über den 4. Advent hinaus bis zum 21. Dezember gedauert hat.

Kunsthandwerk, Engel, Lichthäuser, Taschen, Lammfelle, Mützen und Schals, Deko-Artikel, internationale Wurstspezialitäten und Süßigkeiten – die Palette der Angebote auf dem diesjährigen Weihnachtsmarkt war groß. Florian Anger, Verantwortlicher für den Häfler Weihnachtsmarkt, zieht eine positive Bilanz: „Die Markt ist prima gelaufen. Sowohl die Besucher wie auch die Markthändler sind  zufrieden“. Anger merkte zudem an, dass auffiel, dass vor allem in den beiden letzten Wochen verstärkt Touristen mit Bussen aus Italien, Frankreich, Österreich und der Schweiz den Weihnachtsmarkt besuchten.

Den schließt sich Thomas Goldschmidt von der Stadtmarketing Friedrichshafen GmbH an:  „Schweizer und Österreicher hat es über den Bodensee zu uns gezogen. Da zahlt es sich aus, dass wir seit mehreren Jahren Werbung für unseren Weihnachtsmarkt in Österreich und der Schweiz machen“. Viele Besucher  kamen demnach aus der Region oder aus Entfernungen von bis zu 200 Kilometer nach Friedrichshafen gereist.

Gründe für die immer größer werdende Beliebtheit der Bodensee-Weihnacht sieht Hans-Jörg Schraitle darin, dass das Angebot passt. „Die gute Qualität des Angebots, die besondere Atmosphäre direkt am See, das kommt an“. Das abwechslungsreiche Programm auf der Bühne, das von Vereinen, Musikkapellen und Chören gestaltet und vom Stadtmarketing organisiert wird, gefiel den Besuchern. Für das Engagement sei allen Akteuren an dieser Stelle herzlich gedankt.

Positiven Stimmen gab es zur veränderten Anordnung der Stände und dafür, dass die Platanen im Markt beleuchtet waren. Ebenfalls kam der engere Aufbau im nördlichen Bereich der Bodensee-Weihnacht bei den Besuchern an. „Dadurch wurde der Weihnachtsmarkt optisch aufgewertet“, so Anger. „Bewährt hat sich vor allem der Tausch von Bühne und Krippe. Viele positive Rückmeldungen erreichten uns auch darüber, dass der neue Aufbau mit dem Weihnachtsbaum im Herzen des Marktes ein ganz besonderes Flair besitzt“. Zu beobachten war auch, dass der Spielzeppelin, der durch die geänderte Standanordnung nun inmitten des Weihnachtsmarktes steht, deutlich mehr frequentiert war. Eine Attraktion für die Bodensee-Weihnacht war die direkt am Bodenseeufer platzierte die Weihnachtspyramide.

Die Verlängerung bis Mittwoch kommt bei den Besuchern gut an. Vielen nutzten die drei zusätzlichen Tage, um noch Geschenke zu kaufen. Während der Umsatz bei den Kunsthandwerkern und Händlern nur wenig nach oben ging, verzeichnen die Gastronomen einen ordentlichen Umsatzzuwachs. Zum Ende des Weihnachtsmarktes kann unterstrichen werden, dass die Bodensee-Weihnacht regional und überregional an Bekanntheit und Bedeutung gewonnen hat.

Nach dem Weihnachtsmarkt ist vor dem Weihnachtsmarkt: Bereits jetzt laufen die ersten Planungen für das kommende Jahr. Dann ist die Bodensee-Weihnacht  fünf Jahre am neuen Standort. „Wir werden versuchen, die Bodensee-Weihnacht noch attraktiver zu machen“, so Hans-Jörg Schraitle. Dazu wird es im neuen Jahr eine Besprechung mit Vertretern von Stadt, Stadtmarketing und Händlern geben. Der Termin für die Bodensee-Weihnacht 2017 steht schon fest. Dann rückt die Bodensee-Weihnacht nochmals näher an Heilig Abend (24. Dezember). Sie beginnt am Freitag, 1. Dezember und endet  am Freitag, 22. Dezember 2017. Markthändler, die mit einem Standplatz auf der Bodensee-Weihnacht vertreten sein wollen, können sich von jetzt an bis 29. April 2017 bewerben.

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